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Glasfaser und die Vorteile

In Deutschland liegt die durchschnittliche Datenübertragungsrate im Internet derzeit bei 14,6 Mbit/s und soll bis 2019 auf 50 Mbit/s erhöht werden, ein ambitioniertes Ziel.

Alternativen wie DSL oder VDSL gelten durch die Verwendung von Kupferkabeln als störungsanfällig und bieten nur begrenzte Übertragungsraten (DSL bis zu 16 Mbit/s, VDSL bis zu 100 Mbit/s). Internet via Satellit ist sehr kostspielig und die Nutzung des Kabel-TV-Netzes bietet zwar bis zu  400 Mbit/s eine hohe Übertragungsrate, diese wird aber mit steigender Nutzerzahl in einem Segment immer geringer. Gleiches gilt für das LTE-Netz, mit steigender Nutzerzahl in einem Bereich sinkt die Übertragungsrate deutlich und es kann zum Datenstau kommen.

Glasfaser ist die Königsdisziplin der Breitbandtechnik. Kein VDSL, kein Kabelschluss und kein LTE kann dieser Technologie hinsichtlich Schnelligkeit und Störungsfreiheit das Wasser reichen. Dazu bietet Glasfaser aus heutiger Sicht fast grenzenlose Übertragungsreserven und ist deshalb absolut zukunftssicher. 

Derzeit bieten alle großen Mitbewerber Multimediadienste über Glasfaser an. Gegenüber der Konkurrenz hat unsere Technologie allerdings zwei unbestreitbare Vorteile, die wir Ihnen gern kurz erläutern würden. 

Noch immer hat die Telekom die Verfügungsgewalt über die "letzte Meile". Das heißt: Jedes Breitbandkabel endet im Verteilerkasten der Telekom - und nutzt bis zu Ihrem Haushalt das gute, alte Kupferkabel. Durch dieses Nadelöhr geht jede Menge an Geschwindigkeit verloren. Denn das dünne, zweiadrige Kupferkabel ist mit den Datenmassen eines Glasfaserkabels komplett überfordert.

Auch die neueren Technologien DSL, ADSL, VDSL und VDSL II nutzen "nur" das Kupferkabel und dessen Leitungsfähigkeit ist begrenzt. Wir machen das anders. Wenn Sie sich für unseren Glasfaseranschluss entscheiden, legen wir das Glasfaserkabel direkt bis in Ihr Haus. Mit anderen Worten: 

Wenn Sie 200 Mbit/s gebucht haben, kommen auch 200 Mbit/s bei Ihnen an. Garantiert!

Hintergrundinfo zum Bauablauf

Im ersten Schritt beginnt der Tiefbau in den Straßen, danach werden auf den Grundstücken die Leerrohre eingebaut. Ein Leerrohr wird dabei etwa 60 - 80 cm tief in der Erde bis vor das Haus des Nutzers verlegt. Nach Absprache mit dem Hauseigentümer erstellt die Tiefbaufirma eine Hauseinführung.

Ist das Leerrohrsystem aufgebaut, werden die Lichtwellenleiter, die die Datenübertragung in Lichtgeschwindigkeit ermöglichen, eingezogen und miteinander verbunden (gespleißt). Wenn das abgeschlossen ist, steht für jeden Nutzer eine direkte Glasfaserverbindung von seinem Haus über die Technikgebäude der VS Media ins Internet zur Verfügung.

Mit der Montage des Kundenendgerätes in dem Haus des Nutzers, fertigt die Montagefirma ein Abnahmeprotokoll an. Damit steht das Netz und die Leitung kann genutzt werden. Bis das alles abgeschlossen ist, vergeht in der Regel ein Jahr. Die VS Media benötigt dann zwischen 5 und 10 Tage, um die Kunden aufzuschalten.

Nachdem die Leitung steht und der Kunde mit Telefon, Fernsehen und Internet versorgt werden kann– werden durch die VS Media die Altverträge gekündigt. Nach Ablauf der Verträge werden die Dienste auf die VS Media umgestellt, so entstehen keine doppelten Kosten.

Wer vor Ablauf seines Vertrages einen Dienst nutzen möchte, kann das über die Rückantwort bestellen. Die Infos gehen allen Kunden rechtzeitig zu.